Van Westendorp-Preismodell

So direkt die Abfrage ist, so einfach ist auch die Auswertung: Die Antworten der Befragten werden als kumulierte Häufigkeitsverteilungen grafisch abgetragen. Man erhält somit die zu den vier Preisnennungen gehörenden ‚Kurven‘. Zusätzlich werden zwei dieser Verteilungen invertiert, um schließlich mit den resultierenden Schnittpunkten wiederum vier Preispunkte zu berechnen:

  • Optimaler Preis (Schnittpunkt von ‚zu teuer‘ und ‚zu billig‘ (invertiert))
  • Indifferenter Preis (Schnittpunkt von ‚teuer‘ und ‚billig‘ (invertiert))
  • Schwelle relativer Preiswürdigkeit (Schnittpunkt von ‚billig‘ und ‚zu billig‘ (invertiert))
  • Schwelle relativer Teure (Schnittpunkt von ‚teuer‘ (invertiert) und ‚zu teuer‘)

Für eine korrekte Darstellung aller vier Preispunkte und der Sensitivitäten des Optimalen und Indifferenten Preises braucht man also insgesamt sechs ‚Kurven‘. Da eine Grafik mit sechs Kurven wenig übersichtlich ist, bevorzugen wir bei der Darstellung des van Westendorp-Modells zwei getrennte Grafiken.